Aushilfen im Wirtschaftsbereich

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Einsatzstelle
Menschenrechtszentrum Cottbus e. V.
Ort
03050 Cottbus
Art der Stelle
Bundesfreiwilligendienst
Einsatzbereich
anderes
Ansprechpartner
Sylvia Wähling, Monika Vahl
Telefon
03552901330
E-Mail
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Projekt-Beschreibung

Das Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. (MRZ) gründete sich im Oktober 2007 nach einem großen Häftlingstreffen im früheren Zuchthaus, zu dem der ehemalige politische Häftling und CDU-Politiker Dieter Dombrowski eingeladen hat. Die meisten Mitglieder des Vereins sind politische Gefangene der DDR, die im Zuchthaus Cottbus einsaßen. Bei der Gründung erklärten sie sich zum Ziel: „… im Rahmen der Aufarbeitung und der Aufklärung über die Geschichte der beiden ehemaligen DDR-Haftanstalten in Cottbus einen Beitrag zur Versöhnung zu leisten und in Aufarbeitung der Unrechtsgeschichte dieses Ortes Verständnis und Hilfsbereitschaft für Menschen zu wecken, die in anderen Staaten dieser Welt politisch, rassisch oder religiös verfolgt werden“. (Auszug aus der Satzung) Seit Mai 2011 ist das MRZ Eigentümer des ehemaligen Gefängnisses an der Bautzener Straße und betreibt hier die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus. Im September 2012 wurde diese mit einem Benefizkonzert Wolf Biermanns eröffnet. Über die Gedenkstättenentwicklung entscheidet der Vereinsvorstand, dem mehrheitlich ehemalige politische Gefangene angehören. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Land Brandenburg und private Spender unterstützen finanziell das ehrgeizige Vorhaben. Auch die Stadt Cottbus bringt sich parteiübergreifend mit Rat und Tat ein. Kommunale Einrichtungen und Politiker der Gemeinde stehen der Gedenkstätte bei finanziellen und bürokratischen Problemen hilfreich zur Seite. Das Projekt Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus lebt besonders vom ehrenamtlichen Engagement vieler privater Unterstützer. Anliegen der ehemaligen politischen Häftlinge ist es, vor allem zu erinnern und zu mahnen. Junge Menschen sollen durch die anschauliche Darstellung früheren Unrechts für die Werte einer freiheitlich-demokratischen und rechtsstaatlichen Gesellschaft sensibilisiert werden. Die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus ist ein ungewöhnliches Projekt in der Erinnerungslandschaft Deutschlands. Mitglieder des Trägervereins Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. – Eigentümer des gesamten Areals – sind mehrheitlich ehemalige politische Gefangene dieser Haftanstalt. Die Gedenkstätte ist politisch unabhängig, gehört keiner Stiftung an und wird zum großen Teil von Spenden finanziert. In dem 1860 eröffneten „Königlichen Centralgefängnis“ wurden im Nationalsozialismus wie auch in der DDR zahlreiche politische Gegner der NS-Terrorherrschaft bzw. der SED-Diktatur inhaftiert. Als heutiger Ort des Gedenkens ist die Haftanstalt ein Beispiel bürgerschaftlichen Engagements. Im Mittelpunkt stehen die ehemaligen politisch Verfolgten, denen in der Vergangenheit Unrecht angetan wurde. Mitglieder des Vereins und ehrenamtliche Helfer aus Deutschland und dem Ausland unterstützen das Projekt mit Kreativität und persönlichem Einsatz.

Anforderungen an den Freiwilligen

Wir suchen 2 männliche Bundesfreiwillige für 12 Monate, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Wir suchen Hilfe und Unterstützung: -bei der Pflege der Außenanlagen -bei der Vorbereitung von Veranstaltungen -im technischen Bereich Es sind vielfach schwere körperliche Arbeiten zu erledigen. Der Einsatz erfolgt in einer 40 Stunden-Woche, es wird ein Taschengeld gezahlt, der Urlaubsanspruch beträgt 24 Tage pro Kalenderjahr

Einsatzstelle
Menschenrechtszentrum Cottbus e. V.
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus