Taschengeld im BFD / Bundesfreiwilligendienst

Taschengeld im BFD / Bundesfreiwilligendienst

Im Bundesfreiwilligendienst erhalten die Freiwilligen keinen Lohn, sondern ein kleines Taschengeld, das sie als Belohnung für ihren Einsatz ansehen können, denn die Personen, welche sich für ein BFD gemeldet haben, verrichten ihren Dienst oft vor allem aus sozialen Gründen und sehen im Bundesfreiwilligendienst viele Wege für die eigene Zukunft. Wie viel Taschengeld der Bundesfreiwilligendienstler bekommt, entscheidet der Einsatzort des Freiwilligen, denn die Einsatzstelle kann die Höhe des Taschengeldes bestimmen, wobei bei der Wahl des BFD-Taschengeldes eine Grenze für den Einsatzort zu beachten ist.

Vor dem Bundesfreiwilligendienst Geld ansparen

Aufgrund des niedrigen Geldbetrages, den Freiwillige im Bundesfreiwilligendienst pro Monat verdienen können, legen viele Menschen vor dem Beginn eines BFD etwas Geld zur Seite, um auf diese Art neben dem Taschengeld auch noch Ersparnisse parat zu haben, wenn das Geld während des Bundesfreiwilligendienstes mal zu knapp wird. Da der Bundesfreiwilligendienst auch von Menschen angetreten werden kann, die über 27 Jahre alt sind, haben viele Freiwillige im Voraus die Möglichkeit, Geld für die Freiwilligenzeit anzusparen, wenn sie vorher einem Beruf nachgegangen sind und die Chance hatten, von ihrem Lohn ein finanzielles Polster für die Bundesfreiwilligendienstzeit anzulegen. Vor dem Antritt eines Bundesfreiwilligendienstes Geld zurückzulegen ist eine sinnvolle Maßnahme, wenn das BFD-Taschengeld dem Freiwilligen im Monat nicht ausreicht.

Die Vergütung im Bundesfreiwilligendienst erlaubt keine großen Extrawünsche eines Freiwilligen

Lange Urlaubsreisen und ein neues Auto sind mit dem Erhalt vom monatlischen Taschengeld im BFD natürlich kaum denkbar, denn die meisten Freiwilligen stellen sich vielmehr auf ein Jahr ein, in welchem sie nicht viel Geld zum ausgeben besitzen und sich genau überlegen müssen, wofür sie das Bundesfreiwilligendienst-Taschengeld verwenden. Der in der Regel dreistellige Taschengeldbetrag bringt für die oft jungen BFD-Freiwilligen eine Belehrung in Bezug auf Finanzen mit sich, denn sie lernen, wie man auch mit einem geringen Geldbetrag im Leben gut auskommen kann. Mit der Vergütung im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes haben die Freiwilligen aber dennoch die Chance, sich einige Sachen zu leisten, denn über die kleine Belohung für ihren sozialen Einsatz können sich die BFDler freuen. Deutlich größer kann jedoch die Zahl der gesammelten Erfahrungen im Verlauf des BFD ausfallen.

Im Bundesfreiwilligendienst gibt es viele Erfahrungen zu sammeln

Viele Menschen treten den BFD an, da sie darauf aus sind, möglichst viele Erfahrungen in ihrem Einsatzbereich zu sammeln, um so den eigenen Erfahrungsschatz zu vergrößern, denn der Bundesfreiwilligendienst hat vor allem in dieser Hinsicht Reichtum zu bieten. Je nach Einsatzgebiet und Tätigkeiten des Freiwilligen gibt es sehr unterschiedliche Kenntnisse zu erlangen, die auch nach der Zeit des Bundesfreiwilligendienstes wertvolle Erfahrungen darstellen können. Trotz all des Wissens und den möglichen Erfahrungen sind viele Freiwillige während ihres BFD auf das Taschengeld angewiesen und denken intensiv darüber nach, wie sie mit dem Geldbetrag während ihrer Freiwilligenzeit in der Einsatzstelle ihr Leben gestalten, ohne im BFD Not in Sachen Geld zu erleiden. Ein sparsam ausgerichtetes Leben kann erheblich dazu beitragen, mit dem verdienten Taschengeld im Bundesfreiwilligendienst auszukommen, was zum Beispiel möglich ist, wenn die Freiwilligen während ihres BFD mietfrei bei ihren Eltern leben oder mit anderen BFDlern eine Wohngemeinschaft aufbauen. Einige Menschen üben in ihrem Leben verschiedene Freiwilligendienste aus, bevor sie sich für den Bundesfreiwilligendienst entscheiden, sodass sie oft die Erfahrung mitbringen, wie es ist, das Leben mit einem geringen Taschengeld zu gestalten.

Taschengelderfahrungen mit anderen Freiwilligendiensten

Natürlich gibt es neben dem Bundesfreiwilligendienst auch noch eine Vielzahl an anderen Möglichkeiten, sich auf freiwillige Basis im sozialen Bereich einzusetzen und etwas für die Gesellschaft zu tun, wofür die Freiwilligen oft mit einem Taschengeldbetrag belohnt werden. Wenn ein Mensch schon Erfahrungen mit freiwilligen Diensten gemacht hat und weiß, wie ein Freiwilliger mit einem geringen Taschengeld eine gute Versorgung für sich auf die Beine stellen kann, ist dies sicherlich ein Vorteil während der Absolvierung des Bundesfreiwilligendienstes.